Erfolgreicher Workshop: Dokumenten-Management-System

codiaINFO

 

Rhede. Zum zweiten Mal fand am 27.09.2017 im Rathaus der Stadt Rhede ein umfassender Workshop zum Thema "Dokumenten-Management-System" statt. Knapp 30 Teilnehmer aus dem gesamten KAAW-Einzugsgebiet folgten den Ausführungen des Partnerunternehmens codia Software GmbH. Laurenz Stecking, Geschäftsführer der codia Software GmbH, zeigte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, wie mit Hilfe innovativer Workflows einfache Prozessabläufe realisiert werden können. Das mittlerweile in 25 KAAW-Mitgliedskommunen eingeführte Dokumenten-Management-System des Herstelles d.velop (d.3), bildet einen wesentlichen Baustein im Zuge der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. "Solch einen Workshop müssen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen", so das Resultat der interessierten Teilnehmer.

Interkommunales IT-Sicherheitskonzept (Bericht Kommune21)

kommune21

Seit 2012 entwickelt das KAAW-IT-Sicherheitsteam ein auf die kommunalen Bedürfnisse abgestimmtes IT-Sicherheitskonzept. Durch die Aufnahme des Leistungsangebotes "Kooperationsmodell Datenschutz" im Jahre 2016 ist es gelungen, ein ganzheitliches, professionelles sowie interkommunale IT-Sicherheitskonzept den interessierten Kommunen anzubieten.

Dieses IT-Sicherheitskonzept findet nicht nur innerhalb der 39 Mitgliedskommunen Anklang, sondern erregt ebenfalls Aufmerksamkeit weit über die Grenzen des Münsterlandes hinaus. Aus diesem Grund berichtet die Zeitschrift Kommune21 in Ihrer aktuellen Ausgabe über diese erfolgreiche Entwicklung (Link: http://www.kommune21.de/meldung_26577) und dieses äußerst wichtige Themenfeld.

KAAW präsentiert Sicherheitskonzept auf dem 10. Datenschutzkongress NRW

 10.Datenschutzkongress

v. l. n. r. Frau Daniela Bartels (LDI NRW), Herr Mario Könning (Zweckverband KAAW),
Herr Dr. Frölich (KommunalAgentur NRW), Hr. Dr. Zilkens (Datenschutzbeauftragter Landeshauptstadt Düsseldorf)
Quelle: KAAW

 

Duisburg. Im Rahmen des 10. Datenschutzkongresses NRW am 21.03.2017 hat Herr Mario Könning (Interkommunaler Datenschutzbeauftragter des Zweckverbands KAAW) den knapp 50 anwesenden Teilnehmern das Vorgehensmodell zur Erarbeitung eines IT-Sicherheitskonzeptes präsentiert. Im Anschluss an diese Präsentation gab es von den Teilnehmern sehr viele positive Rückmeldungen und konkrete Anfragen zu diesem praxisorientierten, interkommunalen Ansatz.

Des Weiteren wurden im Rahmen des 10. Datenschutzkongresses NRW zahlreiche Neuerungen vorgestellt, die sich aus dem am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden Änderungen der Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DS-GVO) ergeben. "Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns und die Kommunen zu, um diese neuen Vorgaben rechtskonform und zeitnah umzusetzen", so das Resümee von Mario Könning.

E-Government durch gute Beispiele greifbar gemacht

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Ahaus. Der Zweckverband Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (KAAW), dem 39 Kommunen vorwiegend aus den Kreisen Borken und Steinfurt angehören, hatte zu einem Thementag „Reform der Verwaltung durch E-Government“ eingeladen. Etwa 60 Teilnehmer, darunter Bürgermeister und Beigeordnete, folgten den Vorträgen im Foyer der Ahauser Stadthalle.

E-Government (zu dt. elektronische Verwaltung) als übergreifendes Themas befasst sich mit der Information, Kommunikation und Transaktion zwischen Behörden, Bürgern und Unternehmen. Eingesetzt werden digitale Informations- und Kommunikationstechnologien. So war es nicht verwunderlich, dass die fortschreitende Digitalisierung und digitale kommunale Strategien Kernthemen der Referenten waren.

Anhand praktischer Beispiele aus dem Westmünsterland und vor allem aus Ahaus wurden nützliche und bereits sichtbare Schritte des fortlaufenden Digitalisierungsprozesses aufgezeigt. So stellte Jochen Meyer von der Fa. mediaBeam die AhausApp vor, die in Kürze kostenlos in allen App-Stores abrufbar sein wird. Softwareanbieter wie die Fa. PROSOZ und die Fa. Nolis konnten mit ihren Produkten aufzeigen, zu welchen Ergebnissen gute Ideen für Kommunen und Bürgern reifen werden.

Marcus Egelkamp, Geschäftsführer des Zweckverbandes KAAW, stellte das Projekt „Modellkommune E-Government“ vor und wagte den Ausblick mit ganz konkreter Herangehensweise.

Beispiele der Stadt Ahaus zeigen auf, wie Digitalisierung im „Echtbetrieb“ funktioniert: über die städtische Homepage lassen sich Formulare direkt ausfüllen; Eintrittskarten zu Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten können online gebucht werden; Wahlscheine können online beantragt werden; Bürgerbeteiligung zu aktuellen Themen (z.B. Wallstraße) und bald auch zu Anregungen. Rathausintern werden z.B. Rechnungen im Dokumentenmanagementsystem papierlos freigezeichnet, im Bürgerbüro Anträge digital aufgenommen, Schadensmeldungen für städtische Gebäude per Cloud-Dienste bearbeitet.

Zahlreiche Teilnehmer interessieren sich für die elektronische Vergabeplattform

 Info VMP5 080317

Quelle: Zweckverband KAAW

 

Lengerich. Die elektronische Vergabe von EU-weiten Ausschreibungen wird ab dem 18. Oktober 2018 für die Kommunen verpflichtend werden!


Um die damit verbundenen technischen, als auch fachlichen Voraussetzungen zu schaffen, hat der Zweckverband KAAW zu einer Informationsveranstaltung mit dem Rahmenvertragspartner d-NRW AöR am 08.03.2017 ins Rathaus der Stadt Lengerich eingeladen. Mehr als 30 Teilnehmer aus verschiedensten Fachbereichen folgten der Einladung, so dass ein reger und interessanter Erfahrungsaustausch stattfand.

Neben der Vorstellung der Funktionalitäten einer elektronischen Vergabeplattform wurde intensiv darüber diskutiert, wie die Einführung neuer elektronischer Verwaltungsprozesse vollzogen werden kann. "Die Veranstaltung war ein weiterer, erfolgreicher Beitrag zur Modernisierung der elektronischen Verwaltungsprozesse im E-Government-Kontext", so Geschäftsführer Marcus Egelkamp am Ende der Veranstaltung.