„Modellkommune E-Government“ erfolgreich abgeschlossen – Kooperation wird fortgeführt

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Vor gut zwei Jahren, im August 2014, erhielt die Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren vom Bundesministerium des Innern (kurz: BMI) die erfreuliche Nachricht, dass Sie für das Förderprogramm „Modellkommune E-Government“ ausgewählt wurde.

Dieses interkommunale Gemeinschaftsprojekt wurde unterstützt durch neun weitere Kommunen aus den Kreisen Borken und Steinfurt. Des Weiteren koordinierte der Zweckverband Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (kurz: KAAW) mit Sitz in Ibbenbüren die Projektaktivitäten und erstellte zahlreiche Projektdokumentationen.

Neben der Aufnahme der bereits vorhandenen IT-Technologie in den Kommunen wurde vom Projektteam ein allgemeingültiges E-Government-Framework entwickelt. Mit Hilfe dieses Baukastensystems sollen die Kommunen zukünftig in die Lage versetzt werden, die Anforderungen des jüngst in Kraft getretenen E-Government-Gesetzes des Landes NRW zu erfüllen und somit die in Frage kommenden Verwaltungsprozesse zu digitalisieren.

Am 22. September 2016 wurde das Projekt im Rahmen eines Abschlussworkshops im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin erfolgreich abgeschlossen. Staatssekretär Klaus Vitt eröffnete diesen Workshop und erläuterte transparent die zukünftigen Herausforderungen der Behörden und stellte die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung dar.

Anschließend wurden die Ergebnisse der Projektarbeiten vorgestellt. Die umfangreichen Dokumentationen aller acht Modellkommunen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden in einem Projektbericht sowie einem Kochbuch mit dem Titel: „Wie kommunales E-Government dennoch gelingt – Ein Kochbuch für Praktiker“ zusammengefasst.

An der Veranstaltung nahmen neben den insgesamt 140 Teilnehmern Vertreter aus nahezu allen Kommunen der Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren teil. Die Stadt Ibbenbüren wurde durch Frau Cornelia Ebert, Erste Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren und Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes KAAW, vertreten.

Da sich in den vergangenen zwei Jahren durch die gemeinschaftliche Projektarbeit ein bundesweites Expertennetzwerk für die Modernisierung von Verwaltungsprozessen gebildet hat, wird das Projekt im Rahmen einer Kooperation weiterhin bis zum Ende des Jahres 2018 finanziell durch das BMI unterstützt.

Der Kooperationsvertrag wurde am darauffolgenden Tag, den 23. September 2016 im Bundesministerium des Innern von den Modellkommunen aus der gesamten Bundesrepublik sowie dem BMI unterzeichnet.

„Voneinander und aus Fehlern lernen“ - das ist ein wesentliches Ziel der gemeinschaftlichen Projektarbeit, welche die Kommunen im Rahmen der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen noch über viele Jahre begleiten wird.

Quellen/Verweise:

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Nachrichten/Pressemitteilungen/2016/09/e-government-kochbuch.pdf?__blob=publicationFile

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/09/modellkommune-e-government.html

http://www.demografie-portal.de/DE/Mitreden/mitreden_node.html

http://www.verwaltung-innovativ.de/DE/E_Government/Modellkommune_E_Gov/modellkommune_e_gov_node.html

IT-Sicherheit: Berichterstattung "Städte- und Gemeinderat"

Deckblatt StGB

Auf Wunsch des Städte- und Gemeindebundes NRW berichtet der Zweckverband KAAW in der aktuellen Ausgabe "Städte- und Gemeinderat" (70. Jahrgang, Ausgabe 09/2016) ausführlich zum Thema "Ganzheitliches Informations-Sicherheits-Management". In diesem Bericht wird ebenfalls das neue "Kooperationsmodell Datenschutz" vorgestellt, welches seit Anfang des Jahres 2016 den Kommunen bedarfsorientiert angeboten wird.

Der Zweckverband KAAW unterstützt seine Mitgliedskommunen seit mehreren Jahren aktiv im Bereich IT-Sicherheit/Datenschutz und leistet somit einen Beitrag, die ständig steigenden Anforderungen zu bewältigen.

Den gesamten Bericht können Sie HIER herunterladen.

Wilfried Grunendahl besucht den Zweckverband KAAW

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Wilfried Grundendahl (l.) zusammen mit Cornelia Ebert (2.v.l. – Erste Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren sowie Verbandsvorsteherin KAAW),
Marcus Egelkamp (2.v.r. – Geschäftsführer IT-Management KAAW) und Maximilian-Bernhard Scholten (r. Assistent Hr. Grunendahl)

 

Am Montag, den 29. August 2016 besuchte Herr Wilfried Grunendahl – CDU-Landtagsabgeordneter sowie CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender im Kreis Steinfurt – den Zweckverband KAAW. Er ließ sich bei dieser Gelegenheit die zahlreichen Leistungen des Zweckverbandes erläutern und zeigte sich positiv beeindruckt von der Vielfältigkeit, der Kompetenz sowie der kooperativen Zusammenarbeit des Zweckverbandes KAAW mit den Mitgliedskommunen.

Des Weiteren wurden die Ergebnisse des Förderprogramms „Modellkommune E-Government“ erörtert, da die Digitalisierung in den nächsten Jahren einen hohen Stellenwert im öffentlichen Dienst haben wird.

Abschließend tauschte sich Herr Grunendahl mit den operativen Mitarbeitern des Shared-Service-Centers LOGA aus und ließ sich dieses Erfolgsprojekt mit den derzeit mehr als 8.000 zu erstellenden Gehaltsabrechnungen pro Monat erläutern.

Fortführung Kooperation E-Government mit dem Bundesministerium des Innern

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Da das Förderprogramm "Modellkommune E-Government" im September 2016 erfolgreich enden wird, hat das Bundesministerium des Innern angekündigt, das etablierte Experten-Netzwerk, welches sich in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat, in Form eines Kooperationsvertrages fortzuführen. Die Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren sowie der Zweckverband KAAW werden dieses Vorhaben unterstützen und aktiv begleiten. Diese erweiterte Form der interkommunalen Zusammenarbeit auf Bundesebene ermöglicht es, von den Erfahrungen und Entwicklungen aller Beteiligten zu lernen, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und somit den Digitalisierungsprozess der kommenden Jahre professionell zu begleiten.

Nächstes Projektziel erreicht! Konzept für e-Government-Anwendungen vom BMI abgenommen!

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Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat in der vergangenen Woche das Konzept für die Umsetzung von e-Government-Anwendungen der Bewerbergemeinschaft "Modellkommune E-Government" erfolgreich abgenommen. Nach der theoretischen Erarbeitung eines generischen E-Government-Frameworks ist somit die Grundlage geschaffen worden, weitere E-Government-Anwendungen in die Praxis zu überführen und die Kommunen im Bedarfsfall einheitlich und kompetent zu beraten. Das Projekt "Modellkommune E-Government" endet im September 2016 mit einer Abschlussveranstaltung beim BMI in Berlin.

Für Fragen zu den Inhalten des Konzeptes oder die Zusendung des Berichtes steht Ihnen Herr Egelkamp gerne persönlich zur Verfügung.